Tauwürmer gehören zu den am meisten bekannten Vertretern der Regenwürmer. Der Tauwum wird auch Aalwurm oder gemeiner Ringelwurm genannt. Er gehört zur am meisten bekannten und weit verbreiteten Art der Regenwürmer in ganz Europa.

Was sind Tauwürmer

Tauwürmer leben in unterirdischen Tunnelsystemen. Sie treten nur bei Feuchtigkeit an die Oberfläche. Nach starkem Regen treten sie auch in Kolonien auf.

Die Länge der Tauwürmer beträgt 90 bis 300 Millimeter. Der Wurm hat einen Durchmesser von 6 bis 9 Millimetern. Der Körper ist rotbraun gefärbt und besteht aus hintereinander liegenden Ringen. Die Verjüngung am hinteren Ende des Wurms zu dem zylindrischen geformten Körper leicht abgeplattet sein. Man findet bei diesem Wurm am Ende des ersten Körperdrittels eine verdickte heller gefärbte Manschette, die auch Clitellum genannt wird. Der Tauwum bewegt sich kriechend fort. Dabei verändern sich die gesamte Körperlänge und der Durchmesser analog zu der Größe aller. Segmente. Dies ist auf den vorhandenen Hautmuskelschlauch zurückzuführen, der den Körper des Tauwurms umgibt. Der Hautmuskelschlauch kann sich sehr gut zusammenziehen. Hierbei ändern sich die Größe der Segmente und auch die Körperform. Dadurch werden Tauwürmer wird dicker und kürzer.
Innerhalb des Schlauches ist die Muskulatur am stärksten entwickelt. Auf die vorhandene einschichtige Epidermis die Drüsen- und auch Sinneszellen enthält, folgt die Ringmuskelschicht und weiter innen eine dicke Schicht an Längsmuskeln.
Das Kriechen wird dem Wurm durch die vorhandene Schleimschicht erleichtert.

Der Tauwurm besteht insgesamt aus 180 Segmenten. Fehlen am Kopfende mehr als 15 Segmente, so wächst dem Schwanz, der noch ist kein neuer Kopf nach und der Wurm muss verenden. Dagegen kann er jedoch ohne Schwanz gut überleben.

Tauwürmer sind nachtaktiv und ernähren sich von verrottenden Pflanzenteilen und von humusreicher Erde.

Der Tauwurm pflanzt sich kontinuierlich fort. Bei der eigentlichen Paarung kann es passieren, dass das kleinere Tier von seinem Partner aus seiner sogenannten Wohnröhre in dessen Röhre hineingezogen wird. Die Gefahr, dass dieser in der Situation einem fressenden Feind zum Opfer fällt ist für diese Tauwürmer besonders hoch.
Besonders an feuchten Tagen in der warmen Jahreszeit tauchen Tauwürmer auf, um sich zu paaren.

Welche Arten von Tauwürmern gibt es?

Der Tauwurm ist eine Regenwurmart. Er wird je nach Herkunft in einzelne Gattugngen unterteilt. So ist der kanadische Tauwurm sehr bekannt.

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