Seit Anfang 2020 ist das gefährliche Coronavirus auch in Deutschland angekommen und bedeutete viele Einschnitte in das private und öffentliche Leben aller deutschen Bürger. Ein Lockdown wurde ausgerufen, bei welchem alle öffentlichen Geschäfte, welche nicht lebensnotwendig sind, geschlossen. Dazu gehören Friseure, Kinos oder der Einzelhandel. Weiterhin hat die deutsche Regierung bestimmte Regeln erlassen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Die wichtigsten Regeln lassen sich in der AHA-Regel zusammenfassen. Das erste „A“ dieser Regel steht für „Abstand halten“. Jeder Bürger soll 1,5 bis 2 Meter Abstand von seinen Mitmenschen halten. Die sorgt dafür, dass die gefährlichen Tröpfchen, über die sich das Virus überträgt, den nächsten Menschen nicht erreichen. Das „H“ in der Regel steht für „Hygienekonzept befolgen“. Dies bedeutet, dass sich jeder Mensch in regelmäßigen Abständen die Hände waschen und desinfizieren soll. Dies töten die Viren an den Händen ab und verhindert eine Infektion über Berührung. Das letzte „A“ dieser Regel steht für „Alltagsmaske tragen“. Hier ist es wichtig für die Menschen beim Betreten von öffentlichen Gebäuden eine Mundschutzmaske zu tragen. Dies verhindert das Ausstoßen der Tröpfchen und ebenfalls die Aufnahme dieser Tröpfchen.

Die verschiedenen Maskenarten

Es gibt inzwischen verschiedene Arten der Mundschutzmasken. Die Einwegmasken, auch OP-Masken genannt, stammen ursprünglich aus Krankenhäusern und wurden für Operationen genutzt. Sie bestehen aus einem sehr dünnen Synthetik-Material und sollten lediglich einmal verwendet werden, da sie sonst keinen vollständigen Schutz mehr garantieren. Die zweite Variante der Masken sind die FFP2-Masken. Diese sind mit die sichersten der Masken, da sie 95% aller Partikel filtern. Außerdem sind die meist weiß und haben eine kuppelartige Form. Ursprünglich wurden sie auf Baustellen genutzt, um die Arbeiter vor den vielen Staubpartikeln zu schützen. Die letzte Variante sind die Stoffmasken aus Baumwolle. Diese Masken sind die mit Abstand am beliebtesten, da sie individuell gestaltet werden können. Man kann sie in allen Farben erwerben und sogar Bilder oder Motive darauf drucken lassen. Inzwischen genügen diese Masken nicht mehr den Ansprüchen der deutschen Regierung und bieten keinen ausreichenden Schutz vor den gefährlichen Tröpfchen. Ein kleiner Trick hierbei ist, zwei Masken übereinander zu tragen. Dies erhöht den Schutz.

Waschbarer Mundschutz

Nicht alle Mundschutzarten sind waschbar. Die Einwegmasken sollten nicht in der Waschmaschine gewaschen werden, da sie sonst kaputt gehen. Außerdem sollen sie nur einmalig verwendet werden, da sich die Tröpfchen in den Fasern der Maske nicht wieder entfernen lassen. Die beste At sind wieder mal die FFP-2 Masken. Sie bieten nicht nur den besten Schutz, sondern lassen sich auch am besten reinigen. Sie können entspannt in kochendem Wasser angekocht werden und sind so wiederverwendbar. Solltest du also noch keine Atemschutzmaske waschbar haben, solltest du dir schnell eine zulegen.